Praxisprojekt · Biomethan

Rheine Bioraffinerie

Aus Gülle, Mist und Mais entsteht hier Biomethan für das öffentliche Gasnetz – in einer bestehenden Anlage, die mit neuer Technik modernisiert wird.

Das Projekt

Bestehende Anlage, neue Technik

Die Rheine Bioraffinerie wird seit 2023 umgebaut – mit dem Ziel, Rohstoffe durch neue Technologien und optimierte Prozesse noch nachhaltiger zu nutzen.

Die EXELER-Betriebe haben die Anlage am Offenbergweg in Rheine übernommen; der Umbau begann parallel zum Start der Biomethananlage am Kanalhafen. Eingesetzt werden vor allem Gülle und Mist, ergänzt um Mais. Das entstehende Biogas wird aufbereitet, um das Methan zu isolieren – das Biomethan wird anschließend ins öffentliche Gasnetz eingespeist.

Bei der Aufbereitung fällt CO₂ als wertvolles Nebenprodukt an. Das CO₂ kann so zum Beispiel in der Lebensmittelindustrie weiterverwendet werden.

Die Modernisierung einer laufenden Anlage ist genau die Aufgabe, vor der viele Betreiber von Bestandsanlagen stehen. Die Erfahrung aus diesem Umbau fließt direkt in die Projekte der 3EX GmbH ein.

Rheine Bioraffinerie aus der Luft: Gasspeicher, Fermenter und große Halle in einem Gewerbegebiet in Rheine
Rheine Bioraffinerie aus der Luft · Foto: EXELER-Betriebe

Ablauf

Vom Reststoff ins Gasnetz

  1. Einsatzstoffe

    Gülle und Mist als Hauptressourcen, ergänzt um Mais.

  2. Biogas

    Im Fermenter entsteht daraus Rohbiogas.

  3. Aufbereitung

    Per Druckwechseladsorption wird das Methan vom CO₂ getrennt.

  4. Einspeisung

    Das Biomethan fließt ins öffentliche Gasnetz.

  5. CO₂

    Das Nebenprodukt wird verflüssigt und z. B. in der Lebensmittelindustrie genutzt.

Bestandsanlage modernisieren?

Ob Umbau, Aufbereitung oder Service – wir beraten Sie gern.

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