Praxisprojekt · Biomethan & CO₂
Biomethananlage Kanalhafen
Am Kanalhafen in Rheine entstehen aus Gülle und Mist Biomethan für das Erdgasnetz und CO₂ in Lebensmittelqualität. Betreiber: EXELER-Betriebe.
Das Projekt
Von der Gülle ins Gasnetz
An der Kanalstraße im Industriegebiet Kanalhafen-Ost verwertet die Bioraffinerie Kanalhafen Gülle und Mist aus der Region – eine reine Mist- und Gülleanlage.
Die Einsatzstoffe vergären zu Rohbiogas. In einem zweistufigen Prozess entsteht daraus Biomethan, das auf Erdgasqualität aufbereitet und ins öffentliche Netz eingespeist wird.
Eine Leitung unter dem Dortmund-Ems-Kanal verbindet die Anlage mit dem Gasnetz der Stadtwerke Rheine. Im Hochsommer kann Rheine damit vollständig mit Biomethan vom Kanalhafen versorgt werden.
Das bei der Aufbereitung abgetrennte CO₂ wird nicht an die Atmosphäre abgegeben, sondern verflüssigt – in Lebensmittelqualität, etwa als Kohlensäure für Mineralwasser und Bier.
Seit November 2023 speist die Anlage ein. Eine Photovoltaikanlage auf dem Hallendach deckt einen Teil des eigenen Strombedarfs.
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Anlieferung
Gülle und Mist aus landwirtschaftlichen Betrieben der Region.
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Vergärung
Drei zentral gerührte Behälter erzeugen Rohbiogas.
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Aufbereitung
Per Druckwechseladsorption werden Methan und CO₂ getrennt, das Biomethan erreicht Erdgasqualität.
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Verwertung
Biomethan ins Erdgasnetz, CO₂ verflüssigt für Getränke und Lebensmittel.
Anlagen-Rundgang
Die Anlage von oben
Tippen Sie auf die Nummern, um die einzelnen Anlagenteile kennenzulernen.
Galerie
Eindrücke
Fotos: EXELER-Betriebe
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